Windows Server 2019 – Ein Überblick

Windows Server 2019 – Ein Überblick

Windows Server 2019 kaufen

Seit 2018 sind die neuen Microsoft Serverbetriebssysteme Windows Server zu kaufen. Wie schon beim Vorläufer Windows Server 2016 gibt es verschiedene Varianten. Wieder gibt es ähnlich dem Windows Server 2016 Essentials die abgespeckte Variante des Betriebssystems, den Windows Server 2019 Essentials und Versionen mit größerem Funktionsumfang, denn Microsoft bietet außerdem eine Standard- und eine Datacenter Variante an.

Die Ausführungen unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang und richten sich damit an unterschiedliche Zielgruppen und verschiedene Einsatzzwecke. Wie diese Unterschiede aussehen und für wen welche Variante die richtige ist, stellen wir in diesem Blogartikel vor.

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Nur noch drei Versionen des Windows Servers

Anders als noch bei der älteren Ausgabe, dem Windows Server 2012 R2 bietet Microsoft nur noch drei Versionen des Serverbetriebssystems an. Dabei handelt es sich um die Versionen Windows Server 2019 Essentials, Standard und Datacenter an. Wer sich überlegt, sich ein Serverbetriebssysem anzuschaffen, sollte vielleicht nicht den älteren Windows Server 2016 kaufen. Diese Version ist zwar heute günstig zu haben, aber das Supportende 2022 ist bereits absehbar.

Bei einer Neuanschaffung lohnt es sich aus Sicherheitsgründen, direkt die neueste Version zu kaufen.

Windows Server 2019 Essentials

Die einfachste – und günstigste – Version des Betriebssystems ist die Essentials Version. Während der Funktionsumfang von Standard und Datacenter sehr ähnlich ist, hat Microsoft die Essentials Variante mit einem reduzierten Funktionsumfang und einer kleinen Zahl von möglichen Lizensierungen programmiert. Damit ist diese Version gezielt auf auf kleine Organisationen und Unternehmen zugeschnitten.

Gegenüber den Windows Server 2016 Essentials wurde die neue Version besonders in den Bereichen „Hybrid-Szenarien, „Anwendungsinnovation“, „Hyper-Converged-Infrastructure“ und „Sicherheit“ deutlich verbessert. Virtuelle Netzwerke lassen sich jetzt einfacher mit Microsofts Encrypted Networks verschlüsseln und zuverlässiger vor Fälschungen und Abhörversuchen schützen.

Der Zugriff auf ein Netzwerk, das mit einem Windows Server 2019 betrieben wird, ist automatisch auf 25 Nutzer und 50 Geräte beschränkt. Ein Unternehmen kann nur einen Server mit diesem Betriebssystem betreiben, da der Essentials Server auch der Domain Controller sein muss. Daher ist diese Version für Institutionen mit mehr als 25 Mitarbeitern uninteressant.

Windows Server 2019 Standard

Der Funktionsumfang der Standard Variante ist bereits deutlich größer als der der Essentials Version. Es können mit der Standard Version zwei Virtualisierungsrechte für zwei virtuelle Maschinen genutzt werden 2 Hyper-V Container. Die Standard Version bietet die Möglichkeit weitere Rechte dazu zu kaufen.

Damit können sich Institutionen jeder Größe beruhigt die Windows Server 2019 Standard Version kaufen, die weiterführende Funktionen mit ihren Servern nutzen müssen, aber nur einen kleinen Virtualisierungsgrad brauchen.

Die unterstützte Rechenleistung der Standard Version ist größer als die der Essentials Version. Windows Server 2019 Standard hat ein RAM Limit von 24 TB und keine CPU Begrenzung mehr. Minimal sind jedoch 16 Kerne pro Server und 8 Kerne pro Prozessor nötig.

Das Windows Server 2019 Datacenter

Das Datacenter ist die umfangreichste Version des Windows Server 2019 Standard kaufen. Die Hardware Anforderungen sind die gleichen wie die der Standard Lizenz.

Mit dem höheren Preis für das Datacenter kommen im Gegensatz zur Standard Version unbegrenzte Visualisierungsrechte, womit sich diese Version vor allem größere Unternehmen richtet, die besonders hohe Anforderungen an ihre IT-Systeme und einen hohen Virtualisierungsbedarf haben.

Neben der damit unbegrenzten Anzahl an virtuellen Maschinen und Hyper-V Containern bietet das Datacenter noch mehr Features Microsofts an. Hierzu gehört zum Beispiel der „Storage Spaces Direct“, mit dem die Arbeit mit Software Defined Storages vereinfacht wird. Zum Beispiel kann so der Speicher des Servers unabhängig von seiner Hardware genutzt werden.

Weitere Features des Datacenters, die die Standard Version nicht anbietet sind Shielded Virual Machines und Software defined networking.

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